Scripophilie
Fr, Okt 6, 2006
Sammelleidenschaft für historische Wertpapiere
Das Wort Scripophilie ist eine künstliche Wortschöpfung der Zeitung London Times aus dem Jahr 1978 . Die Wortursprünge sind in der englischen und griechischen Sprache zu finden. Das englische Wort scrip bezeichnet eine Art Einzahlungsbeleg und das griechische Wort philos bedeutet Liebhaber. Die Scripophilie bezeichnet somit die Sammelleidenschaft für alte Dokumente, hauptsächlich für historische Wertpapiere. Das Hauptaugenmerk der Scripophilisten liegt dabei auf dem Sammeln von alten und historischen Wertpapieren, so genannten Nonvaleurs. Im Zeitalter des elektronischen Aktienhandels werden gedruckte Wertpapiere immer seltener. Die alten Wertpapiere, für welche sich die Scripophilie interessiert, waren lange Zeit ein vergessener Rest der Finanzgeschichte, bis sich Anfang der 70er Jahre die Sammelleidenschaft für diese Wertpapiere von England aus verbreitete.


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