Wird Motorola zum Verkauf der Handyproduktion gezwungen?
Fr, Feb 1, 2008
Das aktuellste Beispiel für die Auswirkungen, die das Einwirken der sogenannten „Heuschrecken“ auf dem Wirtschaftsmarkt hat, ist die gespannte Lage beim der derzeitigen Nummer Drei auf dem Handysektor heißt es in einem aktuellen Webwatcher-Blog Beitrag.
Einmal mehr ist es der Großaktionär Carl Icahn, der schon des Öfteren mit seinen rabiaten Strategien der Kapitallösung enorme Gewinne erzielen konnte. Dieses Mal ist der Handyhersteller Motorola Icahns Opfer, der mehr als 3% der Aktien des Unternehmens günstig erworben hat und nun über die Zerschlagung des Unternehmens seine Gewinne realisieren möchte.
Die letzten Quartalsergebnisse mit fast 40% Umsatzeinbrüchen und grobe Fehler bei der Produktionsplanung, wegen der auch Vorstandschef Zander das Unternehmen verlassen musste, lassen Icahns Hoffnung auf eine rasche Umsetzung seiner Ziele in greifbare Nähe rücken. Analysten sehen den Verkauf der Sparte der Handytechnologie längst als Fakt an und erwarten eine Übernahme durch einen chinesischen Konzern.
Mit der Verkaufskrise bei Motorola setzt sich in gewisser Weise das Scheitern vieler großer Hersteller wie Palm fort. Kommt es zum Sparten-Verkauf bei Motorola, würde dies umfangreich das Standing von Hersteller Apple auf dem Markt weiter verbessern.


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