Was sind Hedge Fonds/Hedgefonds?
“Hedge” kommt aus dem Englischen und bedeutet “Sichern”. Das Ziel von hedge fonds ist es, eine absoulute Rendite zu erzielen, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen. Zudem wird versucht, über Fremdfinanzierung eine höhere Eigenkapitalrate zu erwirtschaften. Sie haben Chancen auf hohe Renditen, allerdings auch ein hohes Risiko.
Bei einem hedge fonds hat der Fondmanager im Gegensatz zum Manager eines gewöhnichen Investmentfonds die freie Wahl der Mittel in Bezug auf die Anlagestrategie. Dies und die Tatsache, dass es international keine festen Regeln gibt, führen dazu, dass Zusammensetzung und Anlagerisiko bei hedge fonds stark variieren.
Am 1. Janiar trat das “Investment-Modernisierungsgesetz” in Kraft, das es Privatanlegern ermöglicht, nach deutschem Recht und unter bestimmten Auflagen in hedge fonds zu investieren. Davor waren hedge fonds in Deutschland nicht zum Vertrieb zugelassen. Es gibt allerdings Unterschiede zwischen deutschen hedge fonds und den internationalen: Bei den deutsche hedge fonds handelt es sich im Gegensdatz zu den interna-tionalen fonds um Investmentfonds. Es ist erlaubt, die Instrumente des Leerverkaufs und Fremdkapital zu nutzen, Anteile an solchen fonds dürfen in Deutschland nur im Rahmen von “Private Placement” vertrieben werden
Der Anbieter des hedge fonds muss explizit darauf hinweisen, dass durch hedge fonds ein hohes Risiko eingegangen wird, dass es zum Total-verlust kommen kann. Die deutschen hedge fonds unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
Bei angelsächsischen hedge fonds handelt es sich um Unternehmen, an dem Investoren Anteile erwerben. Die Rechtsform ist hierbei häufig mit der deutschen KG gleichzusetzen. Die Fondsmanager haften dabei mit ihrem privaten und geschäftlichen Vermögen.


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