Forex Devisenhandel – Währungshandel
Di, Feb 26, 2008
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Der Forex Devisenhandel – Währungshandel wird von auf diese Art Handel spezialisierten Anbietern auf entsprechenden Plattformen angeboten. FOREX steht dabei für “foreign exchange”, also geht es um den Wechselkurs für Fremdwährungen.
Vergleichbar ist dieser Handel mit dem Optionshandel, nur setzt man hierbei auf die Entwicklung eines bestimmten Tauschkurses einer Währung zu einer anderen. Mit Hilfe des sog. “Margin-Trading” kann man dabei auch mit relativ kleinem Einsatz größere Gewinne (und natürlich auch Verluste) erreichen.
Am Besten verdeutlicht sich diese recht trockene Beschreibung an einem Beispiel:
Nehmen wir einmal an, Sie möchten bei dem Währungspaar EUR/USD (übrigens einem der bekanntesten weltweit) auf einen fallenden EURO-Kurs setzen (Sie nehmen also an, dass der EURO im Vergleich zum US-Dollar in nächster Zeit an Wert verliert).
Das würde bedeuten, Sie verkaufen EURO, um damit US-Dollar zu kaufen und diese dann später (nach gefallenem EURO-Tauschkurs) wieder teurer (da der Dollar ja nun mehr wert ist) zurückzukaufen (man nennt das dann Position schließen).
Der Unterschied des Wechselkurses ist Ihr Gewinn.
Damit sich die Sache lohnt (denn meist geht es ja nur um Bruchteile von Cents, sogennante “Ticks”), müsste ein entsprechend hoher Betrag eingesetzt werden, um diese US-Dollar zu kaufen, z.B. 100.000 Euro Gegenwert.
Da diese nun nicht jeder einfach mal so flüssig hat, haben die Anbieter des Forex Devisenhandel – Währungshandel das “Margin-Trading” entwickelt. Das bedeutet, man kann mit viel kleinerem Kapitaleinsatz (eine Standardmargin ist z.B. 1:20) als Sicherheitshinterlegung einen “real” größeren Betrag einsetzen.
In unserem Beispiel müssten Sie also lediglich 5.000 Euro hinterlegen, um einen Gegenwert von 100.000 Euro in US-Dollar zu kaufen. Natürlich hat die Sache einen Haken: Der Anbieter wird spätestens nach dem Verlust (falls sich der Wechselkurs doch nicht so entwickelt wie man gehofft hat) der hinterlegten Margin (in diesem Beispiel 5.000 Euro) die Position automatisch schließen, da Sie ja sonst Geld nachschießen müssten.
Außerdem wird für die Finanzierung des quasi geliehenen Kapitals ein Zins berechnet.
Im Forex Devisenhandel – Währungshandel wird deshalb grundsätzlich mit “Stop-Loss” und “Take-Profit” Marken gearbeitet, d.h. es wird automatisch eine Schließung der Position vorgenommen, sobald bestimmte vorher festgelegte Wechselkurse eingetroffen sind.


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