Deutsche sollen Riester-Rente auf jeden Fall in Anspruch nehmen
Fr, Mrz 7, 2008
10 Millionen Deutsche haben bereits einen Vertrag über die Riester-Rente unterschrieben. Dies zeigt, dass die Riester-Rente in der Bevölkerung eine breite Anerkennung gefunden hat. Dies war nicht immer so, denn zu Beginn hatte die Riester-Rente wegen der bürokratischen Ausgestaltung anfängliche Schwierigkeiten. Trotzdem haben immer noch nicht alle Anspruchsberechtigten die staatliche Förderung Riester-Rente in Anspruch genommen.
Seit Anfang 2008 kann man jährlich bis zu 4% des sozialversicherungspflichtigen Einkommens (maximal 2100 €) in die Riester-Rente einzahlen.
Dabei wird ein Teil davon vom Sparer als Eigenbeitrag eingebracht, der Rest kommt vom Staat. So beläuft sich die Grundzulage für Ehepaare bei 154 € pro Person, wobei pro Kind jeweils noch mal 185 € hinzu addiert werden.
Dies bedeutet also im Umkehrschluss, dass Eheleute, die zwei Kinder und ein Jahreseinkommen von 45.000 € haben, 1800 € in die Riester-Rente einzahlen. Dabei erhalten sie Zulagen vom Staat in Höhe von 678 €. Dies bedeutet wiederum, dass sich die Eigenleistung in diesem Beispiel nur noch auf 1122 Euro im Jahr beziehungsweise 93,50 € im Monat beläuft. Der Staat zahlt also mehr als die Hälfte des eigenen Spar-Betrages.
Ferner steht das Finanzamt hilfreich zur Seite, indem es bei der jährlichen Steuererklärung prüft, ob sich der Förderungsberechtigte bei der Riester-Rente mit einem Abzug des Sparbeitrags als Sonderausgabe sich nicht noch besser stellt als mit der Zulage.
Experten raten jedem der Anspruch auf die Riester-Rente hat, darauf keinesfalls zu verzichten, da die Riester-Rente eine attraktive staatliche Förderung darstellt. Mit der Riester-Rente gingen die Anleger kein Risiko ein.
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