Quo vadis, Dollar? – Sturzflug hält weiter an
Do, Mrz 13, 2008
Des einen Freud, des anderen Leid. So in etwa trifft es derzeit auf die Veränderungen bei den Währungskursen an den Börsen zu.
Nicht genug damit, dass Yen und Euro immer weiter im Kurs gestärkt werden. Der Wert der US-Währung kommt zusehends schneller in die Bredouille als erwartet.
Begonnen hatte alles mit der oft erwähnten Hypothekenkrise im Sommer 2007, inzwischen hat der Dollar im Vergleich zum Euro den tiefsten Stand seit Einführung des Euro überhaupt erreicht, die Analysten rechnen gar mit einem weiteren Zuwachs beim Euro-Kurs.
Und auch in Japan verliert der Dollar an Boden, für die nahe Zukunft wird erwartet, dass die vormals stärkste Währung der Welt die „magische Grenze“ von 100 Yen nach unten dauerhaft durchbricht, kurzfristig war der Kurs bereits unter die Marke gesunken auf einen Wert von 99,75 Yen.
Gründe für den schwachen Kurs gibt es aus Sicht der Spezialisten viele, wie ein Artikel der Finanznachrichten veranschaulicht.
Nach der Krise hat die Risikobereitschaft der US-Investoren stark abgenommen, die US-Wirtschaft steuert nach Ansicht vieler Volkswirte direkt auf eine Rezession zu, den Rest erledigen die Senkungen der Zinssätze durch die US-Notenbank.
Seit August 2007 legte allein der Euro gegenüber dem Dollar gut 15 % zu.
Tags: Dollar, Euro, Hypothekenkrise, Notenbank, Yen


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