Steigender Ölpreis bringt Fluglinien in die Finanz-Bredouille
Mo, Jun 9, 2008
Die Zusammenhänge zwischen dem Ölpreis und den Anbietern von Flügen ist jedem klar. Die weiterhin erheblich steigenden Preise pro Barrel Öl lassen einem Artikel bei der ARD Börse nach die Fluglinien ordentlich zittern.
Auch in dieser Woche sind es vornehmlich die sogenannten Billigflieger, denen vereinzelt die Luft auszugehen droht, wenn weiterhin an der Preisschraube für Öl gedreht wird. Ende der letzten Woche war der Preis für US-Leichtöl pro Fass auf fast 140 Dollar gestiegen.
Und so wie es mit dem Ölkurs nach oben ging, fielen die Aktien von Ryanair, Lufthansa und all den anderen Linien in den Keller.
Die Verluste lagen zwischen 4,5 und sechs Prozent. Diese Woche konnte mit einer geringen Atempause begonnen werden, der Fass-Preis sank zeitweise. Haupt-Leidtragender ist momentan Air Berlin. Seit Beginn des Jahres musste das die Aktie des Unternehmen ordentlich Federn lassen, 50% verlor das Papier. Allein 17% gab die Aktie im letzten Monat nach.
Sollte der Ölkurs auch weiterhin ansteigen, können die Konsequenzen für die Fluggesellschaften einschneidend sein. Billigflieger wie Ryanair könnten in ernste Liquiditätsschwierigkeiten aufgrund der ohnehin geringen Gewinn-Margen gelangen.
Tags: Aktien, Ölpreis, Fluggesellschaften, Lufthansa, Ryanair


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