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Weizen als interessante Anlagevariante

Di, Jun 10, 2008

Futures

Das Thema, dem man sich aktuell im Aktien-Blog verschrieben hat, ist ein recht zweischneidiges Schwert, das müssen sich Anleger vor Augen führen.
In den vergangenen Monaten sind die Preise für Rohstoffe nicht nur beim Öl stark angestiegen. Gleiches gilt für viele Rohstoffe, die Grundnahrungsmittel zum Einsatz kommen. Vor einigen Wochen etwa kam hier das Gespräch auf mögliche Investitionen bei Reis und anderen Lebensmittel, die in vielen Ländern ordentliche Gewinne versprechen.
Fraglich ist dabei, inwieweit es aus moralischer Sicht vertretbar ist, in Weizen etwa zu investieren. Denn gerade beim Weizen – so auch die Zahlen auf der verlinkten Seite – lassen berechtigte Hoffnung aufkommen, dass hier nach dem niedrigen Kurs von Ende 2007 mit einer Hausse zu rechnen ist.
Schon seit einer Weile kündigt sich ein steiler Anstieg der Kurse an, der aus Expertensicht in den kommenden Monaten einen Höhenflug erleben soll.
Mit einer ETC-Investition, so der Aktien-Blog, auf Weizen könnten interessante Optionen bereitstehen. Vielen Anleger werden aber möglicherweise davon abgeschreckt, mit Gütern und Lebensmitteln zu spekulieren, die in anderen Teilen der Welt rar sind und lebenswichtig sind. Dabei sind solche Geschäfte auf dem Börsenparkett schon lange ein Teil des täglichen Geschäfts.




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Weizen als interessante Anlagevariante
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8 Kommentare - Weizen als interessante Anlagevariante

  1. Christian Mueller sagt:

    In den letzten Monaten sind die Preise für Weizen eigentlich stark zurückgegangen ungefähr zu der Zeit als über die hohen Preise berichtet wurde in den Medien, wie so oft…

    Moralisch ist es auf jeden Fall in Weizen zu investieren, da man ja kein Preistreiber ist, es ist lächerlich zu glauben, dass ein paar Spekulaten den Preis nachhaltig hochtreiben, dafür ist der Markt gar nicht eng genug. Auch beim Öl ist das nicht der Grund, es gibt andere…

    Moralisch könnte man sogar behaupten, dass man die Nachfrage nach Weizen durch den Einkauf etwas steigert und alternativen die sich nicht zur Nahrungsgewinnung eignen schlechter da stehen und mehr in den Anbau investiert wird.

    Hauptgrund für den Weizenpreis ist ja, dass alternativ Sojaöl (Biodiesel) und Mais (Ethanol) aktuell sehr gerne angebaut wird.

    Ich glaube es stellt sich oft anders da, als man denkt…

    Beispielsweise sorgt Biodiesel dafür das der Preis für Palmöl massiv gestiegen ist und deshalb verstärkt Regenwälder und Sümpfe erschlossen werden, so das sich das für den CO2 Haushalt gar nicht rechnet oder gar zusätzlich negativ belastet.

    Als kleiner Spekulant sollte man sich daher gar keine Gedanken machen, ob es moralisch verwerflich ist in einen Rohstoff zu investieren. Die Politischen Entscheidungen und der enge Ölmarkt haben hier viel größere Auswirkungen.

  2. Nico sagt:

    Natürlich sind Einwände gegen die Spekulation mit nachwachsenden Rohstoffen nachvollziehbar und auch teilweise begründet. Ich denke allerdings, dass Spekulanten eher für die Volatilität und kurzfristige Übertreibungen, als für die langfristigen Preissteigerungen verantwortlich sind.

    Die steigenden Rohstoffpreise zeigen doch, dass sich die gesamte Welt in den vergangenen Jahren nur auf das billige Öl verlassen hat. Dementsprechend ist auch die Landwirtschaft konzipiert: Riesige Felder und auf höchstmöglichen Ertrag hochgezüchtetes Saatgut machen den Einsatz von spritfressenden Erntemaschinen sowie Kunstdünger aus fossilen Brennstoffen einfach notwendig. Lange Transportwege tun ihr übriges.

    Es wird Zeit – gerade in weniger entwickelten Ländern – die traditionelle, dezentrale Landwirtschaft zu fördern und wieder zu beleben. So sollte die Unabhängigkeit von den Futures gestärkt werden und die tatsächliche Nachfrage gemäß der regionalen Gegebenheiten befriedigt werden können.

  3. Rotwerk sagt:

    Das Problem sind nicht die Rohstoffe, sondern das Überangebot an Menschen. Hätten wir nur 1/3 der Menschen, dann gäbe es keine Probleme mehr wegen Öl oder Nahrung/Wasser

  4. Leyens sagt:

    Ganz genau meine Meinung. Auch die Umwelt hätte es leichter.

  5. jamin sagt:

    hallo Rotwerk, dann fang doch schon mal an, mit dem Maschinengewehr Menschen zu dezimieren, echt dämlich deine Aussage. Oder bist du auch von denen, die wissen, dass die AIDS Bekämpfung in Afrika in Wirklichkeit dazu dient die Bevölkerung mittels den tödlichen Aidsmedikamenten zu dezimieren, statt ihnen Kanalisationen und Wasser zu verschaffen. Welche 2/3 Menschen soll man dann ausradieren? Schon nur darüber nachzudenken zeigt das kriminelle Potential von Genozid-Tätern.

  6. Augustus sagt:

    Die Menschheit sollte schrumpfen (aber bitte nicht in der Gaskammer). Wer in Biologie aufgepasst hat wird sich erinnern, das zu große Populationen meist in sehr kurzer Zeit durch begleiteffekte dezimiert werden. Wenn wir schon versuchen etwas zu regulieren, dann sollten wir da anfangen- sonst wirds irgendwann mal ganz unfreiwillig ungemütlich (und Börsenbeobachter sollten ja auch wissen das jedes Wachstum irgendwann mal ein Ende haben muss).

  7. Rotwerk sagt:

    Dass man sie umbringen soll, hast Du gesagt, nicht ich.
    Deshalb bist du erbärmlich, nicht ich.
    Das, was du von dir gegeben hast ist dämlich, nicht das was ich schrieb.

    Es ist logisch, dass die Überbevölkerung auf diesem Globus irgendwann beendet wird, entweder von uns oder gewaltsam von der Natur. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein.

  8. Tyra Ann sagt:

    Ihr habt beide recht…große Kulturen haben auf ihrem Höhepunkt einen großen Untergang erlebt. Entweder von Mensch zu Mensch oder von Natur zu Mensch…

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Börsenweisheiten & Zitate
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    Bankier: “Traumhaft. Und Ihrer?”
    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

  • Warren Buffett: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.

  • André Kostolany: “Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft.

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