Was bringt der Wohn-Riester?
Fr, Jul 4, 2008
Kürzlich erst war das Thema Riester für den Wohnsektor in aller Munde. Heute hat nun nach dem Bundestag auch der Rat den Plänen zum so genannten „Wohn-Riester“ zugestimmt. Ergänzend zu Fondssparplänen, Bankenangeboten für das Alter oder der klassischen Rentenversicherung können Verbraucher nun also auch die Chance, mit dem Erwerb von Immobilien vorzusorgen. Staatlich subventioniert, versteht sich.
„Gut gedacht, schlecht gemacht“ urteilte da bereits so mancher Experte für Rentenabsicherung und Finanzen. Bereits erwähnt wurde die Mindesthöhe für Kapital, das beim „Wohn-Riestern“ notwendig ist, eine stolze Summe von immerhin 10000 Euro, die sicher nicht jeder Bürger schon zusammen hat, der sich bei der Einführung für das Modell als richtige Wahl zur Altersvorsorge entschieden hat. Den höchstmöglichen Zuschuss vom Bund erhalten nur diejenigen, die mindestens mit vier Prozent ihres Bruttoeinkommens im Jahr einsteigen.
Hinzu kommen jedoch Zulagen pro Kind in Höhe von 185 Euro, im Jahr 2008 Geborene werden gar mit 300 Euro gefördert beim „Wohnriestern“. Die Subventionen können sowohl zur Neuanschaffung also auch für Darlehenstilgungen genutzt werden. Was man zum Modell wissen muss: Wer sich auch ohne diese Maßnahme ein Eigenheim leisten kann, wird positive Ergebnis erzielen.
Alle anderen werden sich aber vermutlich auch mit den Zuschüssen nicht den Traum von den eigenen vier Wände erfüllen können.
Tags: Bruttoeinkommen, Fondssparpläne, Rentenversicherung, Riester, Subventionen


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