Post Italiane will an die Börse
Do, Jul 17, 2008
Bei etwas muss Deutschland ja einmal die Vorreiterrolle einnehmen, beim Börsengang der ehemals staatlichen Post jedenfalls ist dies mehr oder minder gut gelungen.
Nachdem in Frankreich nachgezogen wurde, denkt nun auch der Chef der italienischen Post „Post Italiane“ über den Schritt zum Aktionärsbetrieb nach.
Massimo Sarmi will mit dem Gang an die Börse auch den Aufbruch in eine neue Zeit einläuten für das Dienstleistungsunternehmen. Neue Produkte und vor allem viel mehr moderne Technologien sollen bei der noch immer traditionell italienischen Post Einzug halten, um die Kunden an das Unternehmen auch weiterhin zu binden.
Zukunftsfähig, das ist das Lieblingswort des Vorstandschefs. Möglicherweise soll dem endgültigen Ziel der Börsennotierung die Beteiligung privater Investoren vorangehen. Sicher ist jedenfalls für den Macher Sarmi, dass es keinen Börsengang für die Post ohne Ausgabe von Aktien an die Mitarbeiter geben könne.
Die Post Italiane ist bereits eine Aktiengesellschaft, die vollständig in Staatseigentum ist. Über den Schritt in den öffentlichen Handel wurde immer wieder spekuliert, dank Staatschef Berlusconi könnte die Vorstellungen nun endlich Realität werden. Im italienischen Regierungs-Haushaltsplan ist zumindest schon die Möglichkeit einer Privatisierung erwähnt worden.
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