Banken sehen Air Berlin in Gefahr bei steigendem Ölpreis
Fr, Jul 18, 2008
Die Bedrohung kleinerer oder angeschlagener Flugkonzerne durch die steigenden Sprit- und Kerosinpreise ist überall auf der Welt ein offen Geheimnis.
Aber die derzeitigen Aussagen der Analysten die Air Berlin betreffend fallen noch drastischer aus als erwartet. Verwunderlich ist die Warnung der Deutschen Bank vor einer Investition in die Unternehmensaktien des Flugkonzerns nicht wirklich.
Innerhalb weniger Wochen ist der Kurs der Air Berlin-Wertpapiere aus dem deutlichen zweistelligen Bereich um 20 Euro auf knapp über drei Euro eingebrochen und hat die Anleger ein kleines großes Vermögen gekostet.
Die Experten der größten deutschen Bank befürchten und prognostizieren nun, dass ein weiterhin so hoher Ölpreis die Nummer 2 auf dem deutschen Flugmarkt gänzlich ins Bankrott-Off schießen könnte. Oder anders gesagt: Die Aktien könnten bald nicht mal mehr das Papier wert sein, auf dem sie gedruckt sind.
Schon jetzt zehren die Konzern-Schulden an Air Berlin, auch andere Analysten haben inzwischen tendenziell Verkaufsempfehlungen als Schadensbegrenzung ausgesprochen für die Anleger. Zuletzt musste Air Berlin den Wunsch einer Übernahme des Konkurrenten Condor aufgeben.
Tags: Air Berlin, Aktien, Analysten, Ölpreis, Bankrott, Condor, Deutsche Bank, Verkaufsempfehlung, Vermögen


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