Deutsche Post will US-Markt retten
Di, Aug 12, 2008
Das Expressgeschäft der Deutschen Post läuft nicht gerade rosig, so war es den Schlagzeilen der letzten Zeit zu vernehmen. Inzwischen schalten sicht auch amerikanische Politiker wie Präsidentschaftskandidat Barack Obama ein und kritisieren das Vorgehen des Unternehmens.
Dennoch hält man bei der Post an den Sanierungsplänen fest. Chef Frank Appel äußert gar, dass ein Blockieren der Rettungsmaßnahmen weitaus schlimmere Konsequenzen haben könnte als es zum jetzigen Zeitpunkt ohne schon zu befürchten gibt.
Mit dem Abbau von Tausenden Stellen beim ehemaligen Luftfrachtpartner der DHL Express, der Fluganbieter ABX, soll das Expressbusiness doch noch am Leben gehalten werden. Die Deutsche Post plant eine Umstrukturierung, in dessen Verlauf nicht nur UPS den Transport auf dem Luftweg übernehmen soll. Der gesamte Standort in Wilmington, Ohio soll dicht gemacht werden.
Auf diese Weise sollen innerhalb von drei Jahren die Unternehmensverluste von 1,3 Milliarden auf nur noch 300 Millionen Dollar korrigiert werden.
Dass sich die Politiker Obama und McCain einmischen, verwundert nicht, immerhin gilt Ohio als umkämpftes Wahlgebiet.
Aber tägliche Verluste in Höhe von fünf Millionen Dollar will Post-Chef Appel nicht mehr hinnehmen.
Tags: ABX, Appel, DHL, Omaba, Post, Stellenabbau, Umstrukturierung, Verluste


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