US-Finanzbranche weiter unter juristischem Beschuss
Di, Aug 12, 2008
Da sind gerade erst Ausgleichszahlungen in Milliardenhöhe an private amerikanische Anleger geflossen, nachdem die Justiz mehrere Großbanken dazu verdonnert hatte, da stehen schon die nächsten Untersuchungen durch die US-Justiz ins Haus.
Dieses Mal hat es die Staatanwaltschaft von New York unter anderen auf Banken Morgan Stainley, Wachovia und J.P. Morgan Chase abgesehen. Zuletzt sorgte der Rückkauf von Auktionsanleihen durch die UBS aus der Schweiz in Höhe von mehr als 12,5 Milliarden Euro für Aufsehen, nachdem es rechtliche Untersuchungen gegeben hatte.
Im Rahmen der neuen Maßnahmen wirft die Staatsanwaltschaft unter Vorsitz von Staatsanwalt Andrew Cuomo den Banken falsche Versprechungen gegenüber den Anlegern vor. Die Banken hätten zugesichert, die erworbenen Anleihen seien ohne Probleme zu jedem Zeitpunkt verkäuflich, jedoch mussten die Anleger später miterleben, wie der so genannte Auction-Rate-Securities Markt im Februar nach den Auswirkungen der Finanzkrise das Zeitliche segnete.
Auch Merrill Lynch nahm inzwischen Anleihen dieser Art von ihren Investoren zurück. Die Menge der Investoren, die nun aufatmen können, beläuft sich auf mehrere Zehntausend. Nach Meldung der Börsenaufsicht stehen augenblicklich fast zwei Dutzend Banken unter Beobachtung, weil ähnliche Vorgehensweisen vermutet würden.
Tags: Auktionsanleihen, Finanzkrise, Investoren, Merrill Lynch, New York, Rückkauf, Staatsanwaltschaft, UBS


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