Tagesgeldkonten und Sparbriefe des Sparers liebstes Kind
Mi, Aug 13, 2008
Je turbulenter der Finanzmarkt sich präsentiert, desto vorsichtiger sind die Anleger.
Das ist aus logischen Gründen vor allem bei den Investoren zutreffend, die Geld anlegen wollen, etwa um fürs Alter vorzusorgen und dabei nicht nur auf die Aussichten bei der Rendite achten, sondern auch auf die Sicherheit.
Das vergangene Jahr war nicht unbedingt sonderlich erfolgreich, wenn man sein Geld in Aktien oder Fonds investiert hatte. Tagesgeldkonten sind das Modell, in das sich immer mehr private Anleger flüchten.
Schon jetzt sind es gut zehn Prozent der deutschen Bürger, die noch in diesem Jahr mit solchen Varianten Gewinne machen wollen. Diese Zahl der GfK, der Gesellschaft für Konsumforschung, liegt gut um die Hälfte über dem Wert aus dem Jahr zuvor.
Bislang jetzt wurden gut vier Prozent mehr Tagesgeldkonten eröffnet als 2007, damit war auch im vergangenen Jahr die Menge dieser Konten deutlich angestiegen. Ähnlich verhält sich neuerdings auch bei den Sparbriefen und dem altbekannten Sparbuch. Tatsächlich ist es beim Tagesgeldkonto nicht mehr nur die Sicherheit, die zählt.
Denn auch die zu erwartende Rendite ist angenehm angestiegen. Laut der Umfrage des Institutes nutzen viele Anleger die Konten nur zur Überbrückung, bis sich an den Börsen wieder sicherer Geld verdienen lässt.
Tags: Aktien, Anleger, Börse, GfK, Rendite, Sparbriefe, Tagesgeld


Schreib was