Kurseinbrüche sorgen für Trubel in Pakistan
Fr, Aug 29, 2008
Nicht nur bei uns und in den USA verursacht die internationale Finanzkrise. Wie das Wörtchen „international“ schon impliziert, trifft die Krisenstimmung auch auf anderen Kontinenten die Landeswirtschaften.
In Pakistan, so weiß der Zeitenwenden-Blog aktuell zu berichten, hat die Krise fast 37 Milliarden Dollar gekostet an der Börse. Und was macht man, wenn die Kurse nicht so wollen, wie man es gerne hätte? Genau, man setzt Limits. So geschehen eben in Pakistan.
Dort wurde von der Börsenkommission nun festgelegt, dass die Aktienkurse pro Tag um maximal fünf Prozent an Wert verlieren oder gewinnen dürfen. Als Richtwert für den Fall eines Kursverlustes wird der jeweilige Vortag zu Rate gezogen.
Auch die Anleger an der Börse im pakistanischen Karachi mussten nach einigen Jahre einer durchgehenden Aufwärtsbewegung bei den Wertpapieren zuletzt dramatische Verluste mit ansehen. Allerdings waren die Reaktionen andere als bei uns im Westen.
Während man hier gerne klagt übe das eigene Elend; haben die Broker und Anleger die Börse in Karachi kurzerhand in Schutt und Asche gelegt in der Phase der schlimmsten Einbrüche vor wenigen Wochen. Dennoch bleibt die Frage: Wie genau will man maximale Kurs-Rückgänge praktisch durchsetzen? Vorschreiben kann mal vieles …
Tags: Aktienkurse, Anleger, Börsenkommission, Broker, Karachi, Limit, Pakistan


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