Dresdner Bank-Spekulationen beendet
Mo, Sep 1, 2008
Nun hat haben die Gerüchte also endlich ein Ende. Der Verkauf der Dresdner Bank ist in trockenen Tüchern, so berichtet unter anderem Berlin-Kontor. Der größte deutsche Versicherungskonzern, die Allianz, hat sich endlich für einen Käufer entschieden.
Die Gerüchte um einen möglichen Verkauf nach China wurden dabei nicht bestätigt. Im Gegenteil haben die seit einiger Zeit diskutierten Konsolidierungs-Ansätze neues Futtern. Zukünftig gehört die Dresdner Bank zur Commerzbank.
Für fast 10 Milliarden Euro kommt es nun zur Verschmelzung der beiden Bankenhäuser zur größten deutschen Bank für private und Firmenkunden. Zunächst gehen nach den Vereinbarungen etwas mehr als 60 Prozent der Dresdner Bank an die Commerzbank, die restlichen Aktien gehen bis zum Ende des Jahres 2009 in den Besitz des neuen Mutterkonzern über.
Im Kaufpreis enthalten: Ein Risikobetrag, den die Allianz trägt, angeblich beläuft sich die Summe auf bis zu 975 Millionen Euro. Ganz aus dem Rennen ist die Allianz aber nicht. Der Versicherungsriese wird der größte Anteilseigner der neuen Commerzbank werden und gut 30% des Unternehmens halten.
Hinter dem Markführer, der Deutschen Bank, mit einer Bilanzsumme von gut 2 Millionen Euro, wird das neue Bankenkonstrukt den zweiten Platz in der deutschen Bankenlandschaft mit knapp 1,1 Billionen Euro als Bilanzsumme rangieren.
Tags: Allianz, Bankenhäuser, Bilanzsumme, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Konsolidierung, Marktführer, Risikobetrag


September 1st, 2008 um 10:05 pm
Die Allianz freut sich auch, aber worüber? Wahrscheinlich weil Sie das Defitzunternehmen Dresdner losgeworden ist, denn:
“…Hat sie doch ein Supergeschäft gemacht. Im Jahre 2001 für ca. 23 Milliarden Euro gekauft und nach sieben Jahren unentwegter Kapitalspritzen nun für satte 9,8 Milliarden verkauft.”
Quelle: start-trading.de – megafusion