Lehman Brothers als Exempel für Globalisierungskrise
Mo, Sep 15, 2008
Die wichtigsten Menschen aus der amerikanischen Wirtschaft, darunter auch der US-Finanzminister und der Chef der US-Notenbank, sind seit dem Bekanntwerden der mehr als kritischen Situation um das traditionsreiche Bankenhaus Lehman Brothers in der Notenbank selbst zusammenzukommen, um darüber zu meditieren, wie man die Investment Bank doch noch vor dem entgültigen Aus würde retten können. Lehman Brothers scheint nicht zu retten zu sein, wenn die jüngsten Gerüchte bestätigt werden sollten. Die Konsequenzen sind international zu spüren.
Auch die Börsenmärkte in Asien – vor allem in Singapur –, aber auch die australische Börse musste miterleben, wie eng die internationalen Parkette heute miteinander verwoben sind. Der Index in Australien ließ um 1,4% nach, während in Singapur sogar Einbrüche bei den Kursen um fast 1,6 Prozent zu beobachten waren.
Finanzexperten sehen den Grund darin, dass die Banken in der ganzen Welt ähnliche Szenen im eigenen Land befürchten. Dementsprechend vorsichtig gehen die Anleger am Markt derzeit mit Bankenaktien um, wenn sie sich nicht direkt von ihren krisenerschütterten Wertpapieren trennen.
Mittlerweile versuchen auch andere Häuser in den USA wie etwa Merril Lynch, den Kopf durch das Angebot zur Übernahme durch die Konkurrenz aus der Schlinge zu ziehen, um nicht einem mit Lehman vergleichbaren Ende entgegen zu steuern.
Tags: Australien, Übernahme, Börsenmärkte, Lehman, Notenbank, Singapur


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