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Die Börsen der Schwellenländer hat’s erwischt

Do, Okt 9, 2008

Emerging Markets

Während die Krise für die Nationen wie USA, Großbritannien, Deutschland und andere westliche Wirtschaftsstandorte noch recht absehbar war, trifft es nun auch die so genannten Schwellenländer mit ganzer Härte. Aktuell sind es vor allem die Börsen in China und Dubai, aber Brasilien und die aufblühende Wirtschaftsmacht Indien muss mit ansehen, wie die Kurse als Konsequenz der Finanzkrise ins Straucheln und zum Großteil auch Fallen geraten, ohne dass es effektive Mittel gegen die Probleme gäbe.
Besonders dramatisch trifft es diese Länder, weil sie gerade erst richtig ins Rollen gekommen waren und sich die Börsen der Länder noch entwickeln. Der brasilianische Leitindex Bovespa etwa hat in den vergangenen Monaten seit Jahresbeginn fast 40 Prozent seines verloren, knapp die Hälfte dieser Verluste ereigneten sich allein in den letzten Wochen. Erstaunlich, dass man im Land selbst nach wie vor mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5 % rechnet, obwohl die Aktienkurse und der Index Zeichen in eine ganz andere Richtung setzen, so hat der Export inzwischen deutlich abgenommen aus Brasilien.
Hart getroffen hat es zuletzt vor allem die Banken für den Mittelstand. In Dubai wurde am gestrigen Tage ein Minus von mehr als acht Prozentpunkten verzeichnet, insgesamt belaufen sich die Jahresverluste hier sogar auf bis zu 50 %. Und immer wieder sind es die Immobilienwerte, die einen umfassenden Ausstieg der Investoren aus dem Ausland aus dem Aktienmarkt bewirkt hat.




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  • FlorianH: In der Tat sind inzwischen die Zinsen weiter gefallen. In der derzeitigen Situation halte ich Tagesgeld für...
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    Junk-Bond-Händler: “Einzelhaft.”

  • John Maynard Keynes: “Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

  • Marcel Mart: “Moderne Kapitalisten sind freundliche Ausbeuter, moderne Sozialisten unfreundliche Austeiler.

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