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Dickes Minus in der Sozialversicherung

Mi, Okt 15, 2008

Wirtschaft

Nach einer Meldung des Deutschen Statistischen Bundesamtes haben allein die beiden ersten Quartale des laufenden Jahres ein dickes Loch in die Kassen der gesetzlichen Sozialversicherung gerissen. Die Rede ist von gut zwei Milliarden Euro Minus im ersten Halbjahr. Das Defizit für den gleichen Zeitraum im Jahr zuvor lag noch bei knapp einer halben Milliarde Euro.
Eingeschlossen in der Sozialversicherung sind neben der Kranken- und Rentenversicherung auch die Pflegeversicherung, die Unfallversicherung sowie die Bundesagentur für Arbeit und die Altersvorsorge für Berufstätige im landwirtschaftlichen Sektor. Ausgegeben wurden in den ersten zwei Jahresquartalen 2008 insgesamt 236, 9 Milliarden Euro. Dies sind fast zwei Prozentpunkte mehr als in 2007, während die Einnahmen nur um 1,2% verbessert werden konnten.
Alles in allem beläuft sich das Minus nun auf eine gute Milliarde Euro, bedingt durch die steigenden Ausgaben für Arzneimittel und insbesondere auch die Zusagen von 10% mehr Geld für die deutschen Ärzte. Die Aufschlüsselung der einzelnen Posten zeigt allerdings auf, dass nicht grundsätzlich ein Minus herauskommt. Die Rentenversicherung des Staates beispielweise kann ein Plus von mehr als 50 Millionen vorweisen.




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