Rückgang bei Kraftstoff und Heizmitteln lässt Lebenshaltungskosten sinken
Mi, Okt 29, 2008
Mit großen Einsparungsmöglichkeiten sollten die Verbraucher in Deutschland natürlich auf lange Sicht nicht rechnen, wenn sie die monatlichen Ausgaben kalkulieren. Dennoch hat der Rückgang beim Preis für Heizöl und Benzin ausgelöst durch die Finanzkrise die zunehmende Inflation minimal ausbremsen können. Verglichen mit dem vorhergegangenen Monat mussten die Bürger für die Lebenshaltungskosten knapp 0,2% weniger auf die Theke blättern. Dies bezeichnet laut Statistischem Bundesamt den vorsichtigen Umschwung. Seit April war die Inflation nicht mehr auf einem so niedrigen Niveau, bevor im Sommer mit einem Wert von 3,3 Prozent der höchste Wert seit immerhin 15 Jahren erreicht worden war.
Aktuell ist die Teuerung nun auf dem richtigen Weg, den sich die EZB für stabile Preise auf dem Markt wünscht. Zwei Prozent sieht man als die beste Marke an bei der Zentralbank. Wenn die Prognosen zutreffen, wird dieser Wert schon im kommenden Monat unterschritten und tendenziell etwa bei 1,5% liegen können. Dass der sinkende Ölpreis die Teuerung so deutlich und schnell nach unten korrigieren könnte, hatten die Experten nicht erwartet. Nun steht möglicherweise der Zinssenkung durch die EZB nichts mehr im Wege, um so die Wirtschaft weiter zu stärken.
Tags: Benzin, EZB, Heizöl, Inflation, Lebenshaltungskosten, Statistisches Bundesamt, Zinssenkung


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