Kritik nach Anhebung der Bahnchef-Bezüge
Fr, Okt 31, 2008
Sogar Forderungen nach Rücktritten wurden inzwischen aus der Opposition geäußert. So fordert nicht nur der liberale Verkehrsexperte den Kopf von Bahnchef Mehdorn und Verkehrsminister Tiefensee nicht nur wegen des einstweilig gescheiterten Privatisierungsprozesses. Bei den Grünen wünscht man gar den Austausch der gesamten Unternehmens-Spitze. Während sich die Oppositionsparteien also noch mit dem Börsengang befassen, werden in der Presse Stimmen laut, die eine wahrscheinliche Erhöhung der Managergehälter bei der Bahn vermuten lassen für das Jahr 2009.
Nach dem Prämien in Millionenhöhe für die Manager der Bahn im Falle eines guten Börsenstarts ein weiterer Moment, in dem es dem Minister an den Kragen gehen wird. Nicht nur bei den Grundgehältern scheint eine ordentlich Aufstockung für die Manager im kommenden Jahr geplant zu sein, die Leistungszulagen sollen angeblich auch deutlich angehoben werden, wenn die Berichte stimmen. So soll Chef Mehdorn mit zukünftig 900 000 statt 750 000 Euro Gehalt nach Hause gehen pro Jahr. Im besten Falle könnte sich mit Zulagen daraus eine Summe von mehr als 3,5 Millionen Euro ergeben. Und das nach all den negativen Schlagzeilen der letzten Monate.
Tags: Börsengang, Gehälter, Leistungszulagen, Mehdorn, Privatisierungsprozess, Tiefensee


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