Westliche Banker – auf nach China!
Di, Nov 11, 2008
Die Überschrift sagt im Grunde schon alles. Während in vielen (ehemaligen) Finanzzentren der westlichen Hemisphäre viele Banker ihren hoch dotierten Job im Rahmen der Wirtschaftskrise verloren haben, sieht die Volksrepublik nun ihre Chance zum Aufschluss als gekommen. So will die Mega-Nation so schnell wie möglich auf das westliche Niveau aufschließen. Keine Frage, die Krise an der Wallstreet und anderen Börsen-Metropolen kommt da gerade richtig. Und so sind zahlreiche chinesische Wirtschaftsunternehmen derzeit schwer damit beschäftigt, freigestellte Experten aus dem Westen abzuwerben und in die Boom-Town Schanghai oder nach Hongkong zu locken.
In spätestens 12 Jahren will man in China denn auch mindestens genau so weit sein wie an der New Yorker Wallstreet, die einstweilen mit den Folgen der Krise zu kämpfen hat. Die 260 000 Menschen, die in den US-amerikanischen und europäischen Ballungszentren der Wirtschaft möglicherweise am Ende ihren Job eingebüßt haben werden, können sich als freuen, wenn die nötige Reisebereitschaft vorhanden ist, um bei Banken, Staatsfonds und anderen Dienstleistern in China anzuheuern. Bisher ist der einzige Stolperstein der chinesischen Wirtschaft der Hang zur Reglementierung durch die Regierung selbst.
Tags: Banken, Banker, Finanzzentren, Regierung, Schanghai, Staatsfonds, Wallstreet, Wirtschaftskrise


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