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Dresdner Bank-Übernahme schneller als geplant

Fr, Nov 28, 2008

Börsenanekdoten

Erst dauerte es eine Weile, bis man sich in den Gesprächen zwischen der Commerzbank und dem Versicherungskonzern Allianz bezüglich des Verkaufs der Allianz-Tochter Dresdner Bank relativ lang. Nun kann es den Verantwortlichen bei der Commerzbank scheinbar nicht schnell genug gehen. Die komplette Übernahme soll nun knapp sechs Monate früher als bisher erwartet über die Bühne gehen. Als Grund gibt man bei der Allianz die Krisenstimmung auf den Finanzmärkten an, die das veränderte Vorgehen notwendig machen. Profitieren sollen alle Beteiligten von der rascheren Abwicklung. Gerade auch die Kunden und die Commerzbank-Mitarbeiter sollen einen Mehrwert aus dem Vorgehen haben. Die Bilanzsumme des entstehenden Commerzbank-Dresdner-Bankenhauses wird sich auf gut 11 Billionen Euro belaufen. Die Commerzbank zahlt für die restlichen Anteile an der Bank 1,4 Milliarden. Insgesamt wird das neue Unternehmen mehr als elf Millionen Kunden bedienen. Dies wurde dieser Tage bekannt, nachdem es lange Zeit hieß, man wolle die Commerzbank-Aktien mit eigenen Wertpapieren bezahlen. Somit erhält die Allianz keine weiteren Aktien der Commerzbank, um ihrerseits den Einfluss beim Unternehmen zu erhöhen. Es bleibt bei 18,4 Prozent der Anteile für den Versicherer.




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