Ackermann dementiert Wechselgerüchte
Mi, Dez 10, 2008
HAeimatgefühle mögen ja aufgekommen sein, als in der Presse wie aus dem Nichts Gerüchte über einen möglichen Wechsel des Deutsche Bank-Chefs Josef Ackermann zum Mitbewerber UBS aufkamen. Er selbst hatte sich nicht direkt geäußert. Jedoch ließ Ackermann aus der Pressestelle des größten deutschen Bankenhauses bekannt geben, dass er in keiner Weise zum jetzigen Zeitpunkt an einem Wechsel zur Konkurrenz interessiert ist. Schon vor einen Monaten gab es ähnliche Berichte über einen Wechsel zur angeschlagenen Citigroup, die Ackermann ebenfalls als haltlos und unbegründet abtat. Ackermann tut vermutlich gut daran, seinem Konzern treu zu bleiben. Denn sowohl die Citigroup als auch die UBS gehören international zu den Banken, die von der Krise am stärksten erwischt wurden. Ohnehin ist der Vertrag zwischen dem Frankfurter Banken-Imperium und seinem Chef Ackermann noch bis Mai 2010 gültig. Der Vorsitzende hat nicht nur einmal betont, er wolle diesen Vertrag seinerseits auch im vollen Umfang erfüllen. Von den Meldungen der letzten Woche, Ackermann wolle etwaige schriftliche Angebote der UBS wirklich ausführlich studieren, ist nun nicht mehr viel übrig.
Tags: Ackermann, Banken, Citigroup, Deutsche Bank, Krise, UBS


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