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Bundesbank-Chef fürchtet keine Massenarbeitslosigkeit

Mo, Jan 26, 2009

Analysen

Anders als mancher Kollege äußert Axel Weber, seines Zeichens Präsident der deutschen Bundesbank, schon für den kommenden Herbst eine deutliche Verbesserung der Lage im Lande vorher. Begründet sieht es dies vor allem darin, dass die Maßnahmen der Regierung durchaus nicht ihre Ziele verhelft hätten. Das Wachstum im Lande sei gestärkt worden, was wiederum die Konsequenzen der Finanzmarktkrise weniger gravierend für den Markt in Deutschland gemacht habe.

Spätestens 2010 werde sich so die Wirtschaft wieder weitest gehend erholen. Durchweg positiv hält Weber es mit der Krise dann aber doch nicht. Aus seiner Sicht hätte die Eindämmung der Marktkrise möglicherweise besser umgesetzt werden können. Dass sich aktuell um die bedrohlichste Krise in der deutschen Nachkriegsgeschichte handele, könne niemand bezweifeln, so Weber.

Von einer neuen Rekord-Arbeitslosenquote geht er dennoch für die Bundesrepublik im neuen Jahr nicht aus. Schließlich seien die Unternehmen hierzulande gut gerüstet, auch für schwere Zeiten mit Umsatzeinbußen. Die weiterhin sinkende Inflation tute ihr Übriges zur Stabilität des Marktes. 2009 könnte die Inflation sogar erstmalig negativ verlaufen.




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