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Citigroup gibt Flugzeug-Bestellung doch auf

Di, Jan 27, 2009

Banken & Stiftungen

Es kommt selten genug vor, dass sich großverdienende Manager von riesigen Unternehmen mal daran orientieren, was die so genannte breite Masse denkt. Doch es geschehen bekanntlich auch Zeichen und Wunder. So etwa im Falle der Citigroup, einer der großen US-amerikanischen Banken, die nur mithilfe von nicht unwesentlichen Summen aus dem Steuertopf des Landes die Krise ansatzweise meistern konnten. 45 Milliarden Dollar hatte die amerikanische Regierung der Bank bewilligt.

Die Konsequenz für das Unternehmen: Die Aufsichtsbehörden machen Druck. So eben auch im vorliegenden Fall. Kaum den Kollaps überstanden, bestellte sich die Bank erst einmal einen neuen Firmenjet. Kostenpunkt, beschauliche 50 Millionen Dollar. Der Senator von Michigan hatte wie etliche andere Beobachter am Sinn des geplanten Kaufs gezweifelt und eine Prüfung durch das Finanzministerium gefordert.

Immerhin handelte es sich beim bestellten Flieger zudem um ein französisches Fabrikat. Eine prekäre Lage, die man bei der Citygroup jedoch zunächst nicht als störend empfand. Erst heute trat die Bank nun vom Kauf zurück. Nicht jedoch ohne zu betonen, welche Ausfallkosten nun auf das Bankenhaus zukommen durch den Rücktritt. Vielleicht beim nächsten Mal etwas früher nachdenken?!




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