Wohn-Riester bringt zuviel Bürokratie für die Nutzer
Mo, Feb 9, 2009
Die Zahl der Angebote für Wohn-Riester, von denen deutsche Bauherren in spe Gebraucht machen können, ist noch immer sehr überschaubar. Doch die Ankündigungen gehen dahin, dass ab dem Frühjahr zunehmend mehr Banken und Institute nachrücken wollen beim Modell Riester als Bausparansatz. Gefallen wird den zukünftigen Anbietern nicht unbedingt, was die Verbraucherportale und Testanbieter da derzeit mitzuteilen haben.
Dort kommt man nämlich zu dem Ergebnis, dass die Lösung Wohn-Riester deutlich zu kompliziert ist für die Laien, die sich für den Hausbau entschieden haben und nun auf der Suche nach der passenden Finanzierungsmöglichkeit sind. Aufwendige Buchführung gehört ebenfalls dazu wie ein umfangreiches Sortiment an Papieren, die studiert werden müssen. Finanzprofis sind der Auffassung, dass die Verbraucher von den Regelwerken regelrecht erschlagen werden, so dass sich viele Nutzer vielleicht gar nicht erst aufraffen werden.
Nicht weniger schwierig gestalten sich die Rahmenbedingungen. Unerwartete Veränderungen im familiären Umfeld – etwas Kinder, die plötzlich nicht mehr auf Unterstützung angewiesen sind oder ein Todesfall in der Familie – können Rückerstattungen und Mehrleistungen nach sich ziehen für die Kunden. Kritisiert wird am Wohn-Riester aber ebenfalls, dass der Staat zwar das Modell zum Wohle des Kunden geschaffen hat, aber auch den Großteil des „Papierkrams“ direkt mitgegeben hat.
Tags: Baufinanzierung, Bauherren, Bürokratie, Riester, Staat, Wohn-Riester


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