Zinsen bei Tages- und Festgeld frühzeitig prüfen
Mo, Feb 16, 2009
Aus für Experten unklaren Argumentationen nutzen die Anleger immer noch vor allem das Tagesgeld, anstatt sich die derzeitigen guten Konditionen für Festgeld zu sichern. Dabei sind garantierten Zinsen bei den Angeboten für Tagesgeld in der Regel nur für höchstens ein halbes Jahr zugesichert, danach sinken die Tagesgeld-Erträge deutlich ab.
Glaubt man den Finanzprofis der Verbraucherzentralen und der bekannten Finanzdienstleister kann es mit den Zinsen mittelfristig nur bergab gehen. Die Festgeld-Produkte mit durchschnittlichen 3-4 Prozent können also sehr wohl ein ratsames Modell zum Sparen sein, wenn man es zeitnah abschließt, um sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Dafür spricht auch, dass beim Tagesgeld vielfach die zunächst so erfreulich wirkenden Zinssätze durch die Rahmenbedingungen am Ende rapide sinken.
Gebühren für die Kontoführung, ein zusätzlich kostenpflichtiges Depot als Voraussetzung, minimale oder maximal Investitionssummen … all diese Bedingungen lassen die Zinsen schnell zur zinslichen Durchschnittskost werden. Zu früh freuen sollten sich die Anleger also nicht, wenn die Tagesgeld-Angebote auch noch so schön wirken sollten. Immerhin ist das Modell für die Banken derzeit der ultimative Weg zur neuen Kundschaft, zu verschenken haben sie aber keinesfalls etwas. Gerade momentan nicht.
Tags: Banken, Depot, Festgeld, Kontoführung, Kunden, Tagesgeld, Zinsen


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