Kreditkarten oft eine tiefe Schuldenfalle
Mi, Feb 18, 2009
Wie in vielen Bereichen orientiert sich der deutsche Verbraucher bekanntlich auch in finanzieller Hinsicht gerne an den Beispielen aus den USA. So zum Beispiel in Sachen Kreditkarten. Auf dem Finanzmarkt tummeln sich immer mehr Angebote, bei denen die Nutzer nicht wie bisher nur in überschaubarem Rahmen über Geld via Kreditkartenzahlung verfügen können, bevor es individuell entsprechend der Dispo-Kredite bei der Hausbank erstattet werden muss.
Zunehmend leben vor allem junge Verbraucher gerne auf Pump, indem sie sich immer mehr Geld über die Kreditkarten-Zahlungen vom Anbieter leisten. Das Heimtückische an diesen als Revolverkredite bezeichneten Marktangeboten: Solange die Tilgung der Zinsen allmonatlich erfolgt, können die Kunden auf zusätzliches Kapital hoffen. Doch irgendwann ist Schluss, die Banken und Kreditkarten-Institute fordern ihr Geld zurück.
Wer sich auf diese Weise immer öfter kleine bis große Wünsche erfüllt, dem droht schnell der Einstieg in die Schuldenspirale. Wer um die eigene Anfälligkeit für allzu konsumfreudiges Verhalten weiß, sollte sich am besten selbst ein Limit setzen und dies als Grundlage mit der Bank vereinbaren, deren Kreditkarte genutzt wird beim bargeldlosen Bezahlungen. Denn so bequem dieses Vorgehen ist, die Gefahr den Überblick zu verlieren ist groß.
Tags: Banken, Kreditkarten, Kunden, Revolverkredit, Tilgung, USA, Verschuldung


Schreib was