Krise bei GM: Opelaner bangen um Jobs
Mi, Feb 18, 2009
Viele der deutschen Opel-Mitarbeiter am Standort Bochum fühlen sich schmerzlich an die angespannte Situation aus dem Jahr 2004 erinnert. Eigentlich sollen dort die Arbeitsplätze vertraglich zugesichert noch über einige Jahre sicher sein. Doch wenn es dazu kommt, dass der Mutterkonzern General Motors seine Drohungen eines Verkaufs wahr macht, wären alle Garantien zunichte gemacht. Richtig ist jedenfalls, dass bei GM umfangreiche Sanierungskonzepte in Gang gesetzt werden. Man prüft an allen Stellen des weltweit agierenden Konzerns, wie man das eigene Überleben sicherstellen kann. insgesamt sollen gut 47 Arbeitsstellen gestrichen werden, für die deutschen Opel-Werke bedeutet dies eine vollkommen unsichere Zukunft. Allein in den USA soll die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb von drei Jahren auf 72 000 gesenkt werden, 20 000 Stellen werden somit weg rationalisiert. Und auch überall anders sucht man nach Ansätzen, die Personalkosten rapide zu senken. schon jetzt kann das Unternehmen nur weiterhin existieren, weil staatliche Subventionen in Milliardenhöhe geflossen sind. Angedacht ist auch ein Abbau bei den Automobil-Marken, die unter dem Dach von General Motors firmieren. Bedroht sind diesbezüglich die Marken Cadillac, Buick sowie die Traditions-Sparte von Chevrolet. Möglicherweise werden Ableger, die keinen Kaufinteressenten finden, komplett dicht gemacht.
Tags: Arbeitsplätze, Cadillac, General Motors, Opel, Personalkosten, Stellenabbau, Subventionen


Schreib was