Merkel will von EU mehr Geld für Autokonzerne
Mo, Mrz 2, 2009
Schlechte Karten haben momentan die verschiedenen Staaten im Osten Europas, die gerne von der EU Kredite mit einem Gesamtvolumen von fast 200 Milliarden Euro zur Sanierung der heimischen Industrie und Wirtschaft erhalten würden. Nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel ist der Auffassung, dass die Einzelfälle geprüft werden müssen, statt eine Gesamtleistung in der Europäischen Gemeinschaft zu erbringen.
Auch der schwedische Vertreter beim EU-Sondergipfel äußerte Bedenken gegen die Wünsche der osteuropäischen Länder. Vor allem dürfe nicht vergessen werden, dass es etliche Länder in der Euro-Zone gibt, die von der Krise wesentlich härter erwischt wurden, als die Mitgliedsstaaten außerhalb der Euro-Grenzen. Ohne Berücksichtigung der individuellen Ansprüche und Voraussetzungen dürfe der EU-Hilfsfonds nicht einspringen.
Merkel indes spricht sich für eine rasche Kredit-Hilfe für die europäischen Automobilkonzerne aus, um den Fortbestand der Firmen und somit auch der Arbeitsplätze sicherzustellen. Ansatz in dieser Sache soll eine Mittelaufstockung bei der Europäischen Investitionsbank für Antriebstechnologie werden aus Sicht der Kanzlerin. Diesbezüglich bestehe großer und schneller Handlungsbedarf, dem man sich möglichst international gemeinsam mit den USA stellen muss. Gelegenheit für gemeinsame Pläne soll ein Europa-USA-Gipfel Anfang April bieten.
Tags: Autokonzerne, EU, Euro-Zone, Europa, Kredite, Merkel, USA


März 4th, 2009 um 5:38 pm
Noch mehr Hilfe für die Autokonzerne? Die das dann in ein paar Jahren mit der Verlagerung von Werken in andere Länder dankt. Es geht sicherlich um Arbeitsplätze, aber welche sind es denn nicht wert, dass sie gerettet werden? In einer Marktwirtschaft muss der Kaufmann mit den Risiken und seinen Fehlern leben. Auch wenn es Arbeitsplätze kostet, darf nicht jedem größeren Betrieb mit Finanzspritzen geholfen werden.