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Opel muss vermutlich weit über 3000 Mitarbeitern kündigen

Mi, Mrz 4, 2009

Wirtschaft

Die Forderungen des Mutterkonzerns General Motors aus Detroit sind klar und schwer wiegender als bisher befürchtet. Dass auch in Deutschland Mitarbeiter ihre Jobs verlieren würden, war wohl den meisten Opelanern durchaus bewusst. Nun soll es jedoch weit mehr Mitarbeiter treffen als kalkuliert. GM-Europe-Präsident Forster gab bekannt, dass von den etwa 25 000 Stellen bei Opel deutlich mehr als ein Zehntel der Krise zum Opfer fallen werden.

Die Rede ist derzeit von etwa 3500 Stellen, die abgebaut werden sollen. Darüber hinaus müssen sich die Opel-Arbeitnehmer auf Einbußen bei den Einkommen einrichten. Mit weniger Einsatz könne sich die Mitarbeiterschaft nicht aus der Affäre ziehen. Um sowohl Opel als auch die Schwester Vauxhall durch die Krise zu bringen, sind laut Forster bis 2014 gut 3,3 Milliarden Euro aufzubr4ingen. Mit für die Kosten aufkommen sollen auch Spanien, Belgien und England.

Für den Standort Deutschland werden am Ende aber dennoch im schlimmsten Fall bis zu drei Milliarden Euro übrig bleiben von der finanziellen Belastung. Mit etwas Glück sind es nur zwei Milliarden. In der Regierung herrscht zu den Äußerungen des Europa-Chefs von General Motors bisher Skepsis. Mit einer staatlichen Beteiligung ist nicht zu rechnen. Möglich sind daher derzeit maximal Bürgschaften und Darlehen für die Standorte von Opel.




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