Flowers deutliche Worte gegen Verstaatlichung
Mo, Mrz 16, 2009
Der Großaktionär bei der maroden Hypo Real Estate, Christopher Flowers, will auch weiterhin nicht, wie es sich die Bundesregierung eigentlich wünscht für die Zukunft der Immobilienbank. Für eine Anhörung im Finanzausschuss des deutschen Bundestages gab Flowers bekannt, dass er statt einer Enteignung vielmehr eine Kapitalerhöhung bei der HRE als die richtige Entscheidung ansieht.
Für diese Erhöhung soll nach Flowers Wunsch die Regierung sorgen. Zwar würde Flowers selbst in diesem Fall kein Geld vom Staat erhalten, dafür jedoch könnte er Aktionär wie bisher bleiben. Grundsätzlich hält der Aktionär Flowers die Hilfsleistungen das Staates für den richtigen Weg und begrüßt die Maßnahmen. Allerdings will er nach jetzigem Stand der Dinge auf keinen Fall auf seinen Einfluss als Aktionär verzichten. Im Gegenteil.
Bei J.C. Flowers ist man intern der Ansicht, der passende Partner für die Bundesregierung zu sein, um die Hypo Real Estate wieder flott zu machen und die nötigen Schritte zur Sanierung in Angriff zu nehmen. Allein steht Flowers mit seinem Unternehmen nicht. Auch die FPD fordert nach wie vor, dass es Alternativen zur Enteignung und der zwangsweisen Verstaatlichung geben muss. Die Regierung müsse mit Flowers, dem immerhin 24 Prozent der Bank-Aktien gehören, vernünftig umgehen und nicht immer wieder nur mit der Enteignung drohen, wenn nicht alles wie gewünscht abläuft.
Tags: Bundesregierung, Enteignung, Finanzausschuss, Flowers, FPD, Verstaatlichung


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