Dresdner Bank-Chefs lassen sich satt abfinden
Fr, Mrz 27, 2009
Nach der Diskussion um Strafsteuern für nimmersatte Topmanager in den USA werden die Meldungen in Deutschland aus der Dresdner Bank sicher ebenfalls für hohe Wellen sorgen. Auch wenn das Unternehmen 2008 eigentlich Verluste und Abschreibungen in Milliardenhöhe hinnehmen musste, zeigt sich die Manager Elite wenig beeindruckt und verdient mehr als alle andere Manager bei deutschen Banken.
Summa summarum bekamen die (zeitweilig neun) Dresdner Bank-Manager mehr als das Doppelte ihres bisherigen Einkommens. Rund 58 Millionen Euro gab es für 2008 für die Manager. Allein die 24 Millionen Euro als Abschreibungen für die Vorstände belaufen sich auf 24 Millionen Euro, denn durch die Integration in die Commerzbank sind die Chefs der Dresdner ihre Posten los.
Acht Millionen Euro aus dem Topf der Abfindungen soll Dresdner Kleinwort Chef Jentzsch erhalten. Es galt zum Teil noch langfristig laufende Verträge aufzulösen. Diese lassen sich die Manager nun ordentlich bezahlen. Bedenkt man in der Thematik, dass Dresdner Kleinwort als Investmentbank rund sechs Milliarden Verluste nachsteuer erzielt hat, werden sich etliche Stimmen regen, die derartige Abfindungen infrage stellen.
Tags: Abfindungen, Abschreibungen, Commerzbank, Dresdner Bank, Dresdner Kleinwort, Integration


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