Anleger vielfach mit Rentenfonds in die Verluste
Mi, Apr 1, 2009
2008 – das Jahr, das in vielen Bereichen gezeigt hat, dass im Grunde nichts beim Investieren wirklich als Gesetz angesehen werden sollte. Denn bis zum vergangenen Jahr hatte man den Anlegern stets versichert, Rentenfonds seien eine der sichersten Anlageformen. Somit entschieden sich viele Sparer für diese Modell, um zwar mit überschaubar kleinen Gewinnen, dafür aber wenigstens ohne Verluste durch die Dürrezeit an der Börse zu gelangen.
Nun sind nach aktuellen Meldungen gerade in diesem Bereich viele Verbraucher von schweren Verlusten betroffen. Das Minus ist nicht selten erheblich durch die Krise. Erkennbar wird allerdings auch, dass es eben nicht nur die Krise war, die zu den Verlusten geführt hat. So mancher Manager eines solchen Rentenfonds hat sich scheinbar nicht an die eigenen Aussagen gehalten.
Investitionen in unsichere Anleihen oder hochspekulative Pfandbriefe und ähnliche Ansätze hat für Einbrüche gesorgt bei den angeblich so krisensicheren Fonds. Bis zu einem Drittel des Wertes und mehr haben manche der Anbieter in den Sand gesetzt. Wer als privater Investor auf die Zusagen der Anbieter vertraute, hat nun das Nachsehen. Denn inwieweit die Verluste in den kommenden Monaten oder Jahren wieder schwinden, kann bisher wohl niemand absehen.
Tags: Anleger, Anleihen, Fondsmanager, Pfandbriefe, Rentenfonds, Sicherheit, Spekulationen, Verluste


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