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Verbraucher sind unzufrieden mit Gesundheitsfonds

Do, Apr 2, 2009

Fonds

Um einen Fonds im eigentlichen Sinne dieses Portals handelt es sich zwar eigentlich nicht. Doch betroffen sich alle Verbraucher vom neu geschaffenen Gesundheitsfonds, auf den die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt nach wie vor so stolz ist. Die Verbraucher sind diesbezüglich laut einer aktuellen Emnid-Umfrage gänzlich anderer Auffassung. Nur rund elf Prozent der Befragten kann sich überhaupt vorstellen, dass der Fonds auf Dauer erfolgreich sein und Bestand haben kann.

Zwei Drittel der 1000 Teilnehmer der repräsentativen Umfrage Knapp zwei Drittel sehen das Modell als falschen Ansatz zur Lösung der Probleme in der Gesundheitspolitik an. Die Umfrage bringt allerdings im Grunde keine überraschenden Ergebnisse ans Licht. Dass es unweigerliche Nachbesserungen geben wird, davon gehen knapp 42 von 100 Verbrauchern aus. Fast ein Viertel der Versicherten ist der Meinung, dass die Korrekturen des Gesundheitsfonds keinen zeitlichen Aufschub bis nach der Wahl duldeten, sondern jetzt umgesetzt werden müssen.

Schlechte Informationspolitik beklagen 35 Prozent der Bürger beim Thema Gesundheitsfonds, auch wenn die Ministerin noch so oft betont, wie leicht verständlich und umfangreich das Modell in der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Interessant auch die Überzeugung der Versicherten, die im Sommer sinkenden Beiträge würden höchstwahrscheinlich schon kurz nach der Bundestagswahl – für die das Thema Gesundheitspolitik entscheidenden Charakter haben wird – wieder angehoben würden. Ganz gleich, wer die Wahl für sich entscheidet.




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