Erzeugerpreise liegen im März deutlich niedriger
Di, Apr 21, 2009
Der Verbraucher wird diese Meldung mit Interesse aufnehmen, bei den Unternehmen aus dem betreffenden Sektor ist die Entwicklung bei den Preisen sicher kein Grund für Begeisterungsstürme. Die Statistik für den Monat März zeigt: Seit Einführung des Euro gab es nur im September des Jahres einen stärkeren Rückgang bei den so genannten Erzeugerpreisen. Damals war es ein Minus von 1,1 Prozent, das den Konsumenten in Deutschland zugute kam, im März dieses Jahres sind die Erzeugerpreise im Vergleich mit dem gleichen Zeitpunkt 2008 immerhin um in ein gutes halbes Prozent gesunken.
Betroffen sind insbesondere Nahrungsmittel und die gewerblichen Produkten wie beispielsweise Metall. Im direkten Abgleich mit dem Monat Februar ist sogar ein Rückgang in Höhe von 0,7 Prozent zu vermelden durch das Wiesbadener Statistische Bundesamt. Dieser Wert liegt mehr als doppelt so hoch wie der erwartete Einbruch, den Analysten prognostiziert hatten. Weit überdurchschnittlich sieht es im besagtem Sektor der Metallbranche und anderen Vorleistungsgüter-Bereichen aus.
Hier ist der März verglichen mit dem Vorjahr von einem prozentualen Rückgang in Höhe von etwa 3,9 % gesegnet. Am deutlichsten spüren die Verbraucher solche Preisrückgänge erfahrungsgemäß bei Preisen für Milchprodukte, Diese kosteten im März 14,6 Prozent weniger. Die Kosten für den Heizaufwand – immerhin um rund zwei Prozent gestiegen – könnten die Einsparungen wieder gegen Null gehen lassen im Portemonnaie der Konsumenten.
Tags: Erzeugerpreise, Lebensmittel, Metall, Milchprodukte, Statistisches Bundesamt, Vorjahresvergleich


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