American Express weiter mit Gewinn-Rückgang
Fr, Apr 24, 2009
Das muss dem amerikanischen Mega-Konzern erst einmal jeman nachmachen. Oder besser nicht. Dass der Kreditkarten-Anbieter American Express zuletzt von Gewinnen berichten konnte, liegt inzwischen insgesamt sechs Quartale zurück. Seit dem gibt es kaum Positives zu vermelden bei den Amex Bilanzen. Auch im ersten Quartal 2009 sieht es düster aus. Dramatischer geht es kaum noch. Die Gewinne des Unternehmens liegen 63 Prozent unter den aus dem vorherigen Quartal.
Als wichtigsten Grund für die Umsatzeinbrüche gibt man vor allem die rasant steigende Arbeitslosigkeit in den USA an. Denn die Kreditkarten-Besitzer sind immer öfter nicht mehr in der Lage, ihre laufenden Kosten und Kredite zu stemmen. Dies kriegen natürlich vor allem die Hypotheken-Banken und Kreditkarten-Unternehmen zu spüren. Im Starquartal des Jahres beläuft sich der Überschuss bei American Express nur noch auf knapp über 360 Millionen US-Dollar. Damit steht die Bank stellvertretend für die ganze Branche.
Barack Obama reicht es nun allmählich mit den Hiobsbotschaften aus dem Banken- und Versicherung. Für den US-Präsidenten Barack Obama wird es Zeit, dass ein neues Gesetzes hilft, die Versicherungen besser kontrollieren zu können. Vor allem sollen in Zukunft extreme Gebühren und Knebelverträge bekämpft werden, die für die Menschen vielfach eine existentielle Bedrohung darstellten.
Tags: American Express, Amex, Überschuss, Bilanzen, Gebühren, Gewinne, Knebelverträge, Obama Versicherungsbranche


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