Opel will mit Wartburg den Billigmarkt erobern
Do, Mai 7, 2009
Opel scheint sich nach der Devise Angriff ist die beste Verteidigung durch die Krise bringen zu wollen. Zunächst waren es nur Gerüchte, jetzt verdichten sich diese jedoch, dass eine automobile Renaissance aus DDR-Zeiten in Eisenach bevorstehen könnte. Sollte die Rettung des traditionsreichen Opel-Konzerns nach einer Übernahme durch einen der momentanen Interessenten wie erhofft vonstatten gehen, könnte der gute alte Wartburg schon bald als neue Billigmarke des Konzerns zurück auf die Straßen dieser Welt finden.
In gemeinsamen Konzepten mit dem amerikanischen Mutterkonzern General Motors soll Wartburg bereits als alte, neue Marke auftauchen. Geplant ist laut Automagazinen den Verkaufsschlager Corsa in deutlich abgespeckter Form als Wartburg in Eisenach vom Band laufen. Schon für 7 000 Euro sollte das Fahrzeug später erhältlich sein. Denkbar ist auch eine Variante, die in Südamerika seit einer Weile als unter der Marke Chevrolet angeboten wird.
Eingeweiht in die Pläne im Hause Opel ist auch SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, der sich ebenso begeistert wie überzeugt davon äußerte, dass Wartburg Arbeitsplätze am Standort sicher kann. Im so genannten Billigwagen-Segment bieten sich den Autoherstellern derzeit die größten Umsätze, während etliche Premium-Marken zusehends mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen haben.
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