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Zu Guttenberg: Keine kurzfristige Opel-Lösung aus Emiraten

Mo, Mai 11, 2009

Wirtschaft

Erst war es nur Fiat, dann gab es plötzlich verschiedene andere Anwärter auf die Übernahme des angeschlagenen Autokonzerns Opel. Doch nun muss Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg nach seiner Reise in die Arabischen Emirate zugeben: So leicht wie erhofft wird die Suche nach einem Investor am Ende wohl doch nicht. Opel ist scheinbar schlicht als Unternehmen zu uninteressant und reizvoll für Milliarden-Investitionen aus dem Ausland.

Denn eine Lösung aus dem Inland kann sich in der jetzigen Lage der anderen deutschen Automobilunternehmen ohnehin niemand vorstellen. Die Hoffung auf eine Finanzspritze aus den Vereinigten Arabischen Emiraten war vor allem deshalb aufgekommen, weil der emiratische Staatsfonds schon durch den Einstieg bei Daimler für großes Aufsehen gesorgt hatte. Die Scheichs jedoch investieren nicht Milliarden, ohne vorliegende Konzepte, die auf lukrative Aussichten schließen lassen.

Tragfähige Konzepte, heißt es, brauche man, ebenso solle die Umstrukturierung des Opel-Konzerns bereits erledigt sein, sollte man sich einen Einstieg vorstellen können. Hoffnung auf arabische Investitionen, wie sie sich Minister zu Guttenberg scheinbar gemacht hatte, darf man nach jetzigem Stand der Dinge wohl eher im Hause Porsche machen. Wichtig sei jetzt vor allem für die Opelaner die Einsicht, dass sich vieles ändern muss. Denn schon vor dem Ausbruch der Krise war Opel nicht sonderlich gut aufgestellt als Hersteller.




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