Telekom-Chef Obermann investiert in eigene Aktien
Do, Mai 14, 2009
Bei General Motors trennten sich mehrere Mitglieder des Vorstands erst in dieser Woche nach Bekanntwerden der Insolvenzgefahr von einem Großteil ihrer Aktien. Bei der Telekom sieht die Lage gänzlich anders aus. Als durchaus üblicher Vorgang ist der Kauf weiterer Telekom-Aktien zu verstehen, mit dem Manager wie Chef Rene Obermann oder sein Finanzchef Höttges ihr Vertrauen in den eigenen Konzern unter Beweis stellen möchten.
Allein Obermann investierte nach dem Kursturz der Telekom-Aktie fast 600 000 Euro aus eigener Tasche, um mit den 70 000 Aktien dem Kurs eine positive Tendenz zu verleihen. Höttges erwarb immerhin noch Wertpapiere mit einem Gesamtwert von etwas weniger als 150 000 Euro. Diese Meldungen veröffentlichte das Unternehmen selbst am heutigen Morgen.
Das Ziel ist es, die eigene Zuversicht im Sinne der konzerninternen Entwicklungen zu Ausdruck zu bringen. Und tatsächlich: Bis zum Mittag konnte die T-Aktie fast ein Viertelprozent an Wert zulegen und sich zwischenzeitlich sogar wieder über dem Wert von 8,50 Euro einfinden. Nachdem zuletzt durch Dividenden-Gerüchte und die Gewinnwarnung raue See entstanden war, war die Aktie der Telekom auf ein solches Zeichen aus dem Vorstand angewiesen.
Tags: Aktionäre, Börse, Höttges, Kurssturz, Obermann, T-Aktie, Telekom, Vorstand, Wertpapier


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