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Quelle weiter gefährdet laut Wirtschaftsminister zu Guttenberg

Di, Jun 30, 2009

Nachrichten

Ein Freund unklarer Verhältnisse ist Wirtschaftminister zu Guttenberg bekanntermaßen nicht. Und so äußert der CSU-Politiker Kritik an den Äußerungen, nach denen das Versandhaus Quelle durch den gerade erst bewilligten Notkredit über 50 Millionen Euro bereits auf der sicheren Seite wäre. Nach Meinung des Politikers bringt der Kredit nicht viel mehr als ein wenig Ruhe in die angespannte Situation rund um die Probleme der Arcandor-Tochter Quelle.

Eine Chance solle das Darlehen sein, damit sich Quelle bis zum Jahresende besser aufstellen kann, eine Aussage in Sachen Insolvenz sei der Kredit jedoch nicht. Denn die Gelder könnten genauso gut dazu verwendet, Ordnung in die Insolvenz samt zugehöriger Abwicklungsvorgänge bringen zu können.

Zu Guttenberg bezieht in den gleichen Interviews auch erneut Stellung zu der von vielen Seiten als zu zögerlich beklagten Einmischung der Bundesregierung. Der Minister verweist beim Massekredit darauf, dass es sich schlichtweg um Steuergelder handele, deren Rückzahlung gesichert sein muss. In ausweglosen Situationen dürften solche Mittel nicht genehmigt werden. Prüfungsvorgänge in dieser Hinsicht benötigten nun einmal ihre Zeit.




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Quelle weiter gefährdet laut Wirtschaftsminister zu Guttenberg
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1 Kommentare - Quelle weiter gefährdet laut Wirtschaftsminister zu Guttenberg

  1. Reinhard sagt:

    Unser Wirtschaftsminister hat den Vogel abgeschossen. Da holt der sich
    Unterstützung bei einer britischen Wirtschaftskanzlei, um sich bei dem Gesetzesentwurf zur Zwangsverwaltung von Banken, beraten zu lassen. Also ich dachte ja immer, dass das Wirtschaftsministerium genau dafür zuständig wäre, aber gut ich lasse mich da ja gerne belehren *IRONIE*. Ganz großer Bockmist Herr von und zu Guttenberg.

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