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Arcandor Großaktionären spricht von heftigen Verlusten

Mo, Jul 20, 2009

Nachrichten

Mitleid oder amüsierte Belustigung – die Mitarbeiter beim Karstadt-Mutterkonzern Arcandor mit Sitz im nordrhein-westfälischen Essen werden möglicherweise nicht direkt mit den Statements der Konzern-Großaktionärin Madeleine Schickedanz etwas anzufangen wissen. Denn die Arcandor-Mitbesitzerin beklagte aktuell in einem Interview, dass sie selbst ebenfalls heftig vom Zusammenbruch des Unternehmens betroffen sei.

In den Medien wure sie zuletzt heftig angegriffen, weil sie nicht wie erwartet aus ihrem Privatvermögen Mittel für die Abwendung der Insolvenz investierte. Der Blick auf den Aktienkurs des Arcandor-Konzerns zeige jedoch, so Schickedanz zur persönlichen wirtschaftlichen, dass sie ihrerseits rund drei Milliarden Euro eingebüßt habe von ihrem vormaligen Vermögen. Einkaufen gehe sie inzwischen nur noch beim Discounter, weil sie und ihr Mann Leo Herl derzeit nur von monatlich 600 Euro leben müssten. Bei Arcandor indes lässt man nichts unversucht, um das Unternehmen doch noch irgendwie zu retten. So spric

ht der Unternehmenschef Gerhard Eick derzeit von einem möglichen Plan B. Es werde momentan von Experten geprüft, wie und welche Teile des Unternehmen verkauft werden können. in diesem Kontext kommen Meldungen darüber auf, dass die Metro-Gruppe Interesse bekundet habe, rund 60 der existierenden Karstadt-Filialen zu übernehmen. Wie sich dies mit den zuletzt erzielten ach Prozent Umsatzminus bei Karstadt verträgt und welche Auswirkungen die Fakten auf den Kaufpreis haben könnten, darüber weiß man bislang nichts.




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