Deutsche Bank will angeblich Beteiligung an Sal. Oppenheim
Mi, Aug 5, 2009
Zuletzt hatte die Privatbank Sal. Oppenheim vor allem mit einer extrem hohen Rendite bei der hauseigenen Unternehmensanleihe für Aufmerksamkeit gesorgt, was eher auf eine dementsprechend riskante Anlage und schlechte Unternehmenspositionierung hinwies. Nun jedoch gehen die Berichte in den Medien dahin, dass die Bank eine Kooperation mit der Deutschen Bank eingehen könnte.
Bestätigt ist jedenfalls, dass man eine „strategische Partnerschaft“ prüft auf beiden Seiten. Insider sehen die Überlegungen jedoch vor allem für die Nummer eins unter den deutschen Großbanken eher kritisch, denn Sal. Oppenheim ist von erheblichen internen und bilanziellen Problemen belastet. Doch für die Deutsche Bank wäre es eine Stärkung des Geschäftsbereichs mit den vermögensstarken Privatkunden. Die Verhandlungen werden von beiden Banken als ernsthaft und fortgeschritten bezeichnet, so stehen die Chancen auf eine Zusammenarbeit scheinbar durchaus gut.
Dabei geht es nach bisherigen Meldungen darum, dass die Deutsche Bank eine Kapitalbeteiligung an der in Luxemburg ansässigen Sal. Oppenheim in Betracht zieht. Bislang gehört das Unternehmen einer Gruppe von 40 Familienaktionären, die nun einer Buchprüfung zustimmten. Zunächst soll angeblich eine Minderheitenbeteiligung geplant sein, wenn die Bücher den Ansprüchen der Deutschen Bank entsprechen.
Tags: Beteiligung, Deutsche Bank, Kooperation, Luxemburg, Minderheitsbeteligung, Sal. Oppenheim, Unternehmensanleihe


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