RHJI kritisiert Parteinahme aus Bund und Ländern
Mo, Aug 10, 2009
Der Ton wird rauer im Übernahme-Poker um den deutschen Autobauer Opel. dabei überrascht diese Entwicklung wohl niemanden wirklich, nachdem die Bundesregierung mehrfach im Verlaufe des Bieter-Streits für das Angebot des Unternehmens Magna Partei ergriffen hatte. Genau gegen diese Einflussnahme aus der Politik kritisiert der Bieter RHJ International deutlich.
So äußerte der Unternehmenschef Fischer, dass die politische Intervention in dieser Sache vor allem zur Folge habe, den nötigen Wettbewerb aus der Situation zu nehmen. Für die Verhandlungen habe die Einmischung vor allem die Konsequenz, möglichen Investoren Steine in den Weg zu legen und die Gespräche eher zu erschweren als einfacher werden zu lassen. An sich rechnet man sich bei RHJI auch weiterhin ein Mitspracherecht in den Verhandlungen aus.
Auch wenn sowohl auf Bundesebene wie auch aus den Ländern mit Opel-Standorten immer wieder pro Magna argumentiert worden sei. Der Grund für die politische Stellungnahme liegt vor allem daran, dass man davon ausgeht, Magna würde in weniger großen Stil Arbeitsplätze abbauen, als es allem Anschein nach im Falle einer Opel-Übernahme durch RHJI sein könnte. Das Unternehmen kündigte indes an, das Angebote für Opel erneut korrigieren zu wollen, so soll mehr Eigenkapital in der Offerte die eigenen Chancen verbessern.
Tags: Angebot, Arbeitsplätze, Übernahmeangebot, Bund, Magna, Opel, Politik, RHJI


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