Hapag-Lloyd benötigt eventuell Hilfe von TUI
Di, Aug 11, 2009
Auch weiterhin gibt es etliche Unternehmen aus den verschiedenen Branchen der deutschen Wirtschaft, die sich wohl oder übel um staatliche Hilfszahlungen bemühen müssen, um die schlechte Unternehmenslage zu meistern, bis sich die Auftragslage hoffentlich wieder verbessert. eines der Unternehmen, das selbst möglicherweise finanziell in die Bresche springen muss, könnte der Reise-Experte TUI sein.
An der Deutschen Börsen kursierten am heutigen Morgen erneut Gerüchte darüber, dass die ehemalige TUI-Tochter Hapag-Lloyd vielleicht auf Unterstützung der früheren Mutter angewiesen sei. Wie so oft waren die Auswirkungen auf den Aktienkurs der TUI gravierend. Zeitweise büßte die Aktie um über sechs Prozentpunkte ein. Später des Morgens konnte sich der Kurs aber wieder stabilisieren und sich bei geringen Verlusten einpendeln. Zuletzt stand der Kurs der TUI-Aktie bei knapp mehr als fünf Euro.
Im Hause TUI stellt man sich währenddessen angeblich inzwischen darauf ein, tatsächlich weitere Mittel investieren zu müssen. Infrage komme dabei angeblich auch eine Kreditumwandlung laufender Kredite in frisches Eigenkapital für Hapag-Lloyd. Beim Unternehmen Hapag-Lloyd soll am heutigen Tage eine Aufsichtsratssitzung nun zu einer Lösung der finanziellen Krise des Konzerns führen. Bisher hat das Unternehmen eine Staatsbürgschaft in Höhe von 1,2 Milliarden Euro in Erwägung gezogen.
Tags: Aktienkurs, Deutsche Börse, Hapag-Lloyd, Mutterkonzern, Staatsbürgschaft, TUI, Wirtschaftskrise


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