Welthandelsorganisation rügt China wegen Import-Praxis
Do, Aug 13, 2009
Von einem Bruch der weltweit geltenden Regeln für den Handel spricht man derzeit beim Vermittlungsgremium der WTO, der Welthandelsorganisation, im Zuge der Überprüfungen von China Import-Verhalten. Seit der Aufnahme in die WTO im Jahr 2001 sei die Volksrepublik China an Auflagen für den Handel gebunden, doch genau gegen diese verstoße man derzeit in vielen Bereichen. Ein Aspekt der Kritik zielt in Richtung der Zusage, die Vertriebssysteme im Land spätestens drei Jahre nach dem Beitritt zu öffnen.
Dass dies bisher noch nicht im nötigen Maße der Fall ist, bringt der Volksrepublik nun die dritte Rüge vonseiten der WTO ein. So dürfen westliche Unternehmen (etwa aus den USA) bis dato noch immer Zusammenschlüsse mit Unternehmen aus dem Reich der Mitte in die Tat umsetzen. Bedarf besteht insbesondere im Bereich von Musikverkauf via Internet. Für Bücher, Filme und andere Medien gelten ähnliche Kritikpunkte der WTO vor.
Im Jahr 2007 hatten die USA die WTO um Vermittlung gebeten, weil die chinesischen Barrieren für den Handel weiterhin vor allem zunehmendem Raubkopieren Vorschub leisten und die Produktpiraterie begünstigen. Die WTO musste im Rahmen der Prüfungen allerdings erkennen, dass nicht alle von den USA kritisierten Punkte rechtswidrig sind. Die neuerliche Rüge sieht man bei den US-Unternehmen dennoch als positives Signal, um den Markt Chinas für ausländische Unternehmen zu öffnen und mehr gegen die Produktfälscherei zu unternehmen.
Tags: China, Internet, Medien, Raubkopieren, Rüge, USA, Vermittlungsgremium, Welthandelsorganisation, WTO, Zusammenarbeit


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