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Keine Einigung bei Opel: zu Guttenberg dennoch hoffnungsvoll

Sa, Aug 22, 2009

Nachrichten

So indifferent die Situation um die nahende Opel-Übernahme derzeit für Außenstehende sein mag. Der Bundeswirtschaftsminister sieht durchaus berechtigte Hoffnung, dass trotz aller weiterhin bestehenden Unklarheiten zügig eine Einigung erzielt werden kann. Gleichzeitig kritisierte Karl-Theodor zu Guttenberg aber auch die Opel-Mutter General Motors für die erneute Vertagung der wichtigen Entscheidung. Dass der Aufsichtsrat einmal mehr um zusätzliche Bedenkzeit gebeten hat, sieht zu Guttenberg keineswegs in Deutschland ursächlich.

Denn sowohl die Bundesregierung als auch die beteiligten Bundesländer hätten GM alle wichtigen Informationen übermittelt, die für die Entscheidungsfindung unerlässlich sein. Angesichts der erneuten Angebots-Korrekturen sieht der Minister auch die Bieter nicht als schuldig für die zeitliche Verschleppung der für die Opelaner so dringenden Entscheidung im Übernahme-Poker um den deutschen Traditions-Hersteller. Vielmehr äußern zu Guttenberg erneut, dass er selbst maßgeblich zur Treuhandgesellschaft gedrängt habe, in die inzwischen die Adam Opel AG und andere GM-Tochtergesellschaften mit Sitz in Europa integriert worden sind.

Dass möglicherweise keine Einigung erzielt werden könnte, davon geht der Bundesminister derzeit nicht aus. Zuletzt hatte der GM Verwaltungsrat zum Wochenende keinem der Angebote von Magna und RHJ International den Vorzug geben können. Branchenintern ist weniger wichtig, wie der zukünftige Mutterkonzern heißen wird. Als wichtig erachten Insider, dass Opel weiterhin mit GM kooperiert, weil der deutsche Autobauer auf sich gestellt zu klein sein.




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