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Wirtschaft fordert Soforthilfe von Regierung

Mo, Sep 28, 2009

Wirtschaft

Kaum sind die vorläufigen Ergebnisse veröffentlicht worden, nutzt man in der deutschen Wirtschaft jede Möglichkeit, um vor allem die aller Wahrscheinlichkeit nach frisch gebackene FDP auf ihre Verantwortung hinzuweisen, die sie dem Mittelstand und großen Unternehmen gegenüber einnimmt. Ein erstes 100-Tage-Sofortprogramm soll nun für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum sorgen.

So fordert es jedenfalls der Hans Heinrich Driftmann, seines Zeichens Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, zur neuen Woche. Das Bündnis für Reformen soll gemeinsam von Politik, Vertretern aus der Wirtschaft und auch Gewerkschaften auf den Weg gebracht werden. Ganz oben auf der Agenda müssten Reformen mit Bezugnahme auf Erbschaftssteuer und Unternehmenssteuern stehen, um Unternehmen auf diese Weise in der notwendigen Form möglichst zeitnah zu entlasten.

Darüber hinaus müsse die neue Regierung unter Kanzlerin Merkel aktiv gegen die kalte Steuerprogression vorgehen und den Arbeitsmarkt über neue gesetzliche Vorgaben mit mehr Flexibilität ausstatten. Anstelle von unnützen Steuersenkungen fordert der DIHK die Regierung dazu auf, sinnvolle Korrekturen im Steuersystem vorzunehmen, durch die allen Bürgern mehr Geld zur Verfügung steht. Deutliche Worte findet man zudem zum Thema Rentengarantie: Eine solche Garantie sei für Deutschland heutzutage faktisch nicht leistbar.




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