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Weihnachts-Vorfreude verschafft China ordentlichen Auftragsanstieg

Mo, Okt 5, 2009

Emerging Markets

Die Zeit vergeht bekanntlich nicht nur redensartlich wie im Flug. Schon jetzt Anfang Oktober beginnt vielerorts das Weihnachtsgeschäft. Davon kann man derzeit auch in der Volksrepublik China ein Lied singen. Denn die drastisch gestiegene Zahl der Bestellungen hat kurzfristig dazu geführt, dass es in vielen Firmen an Arbeitskräften mangelt. Doch die neue Auftragslage ist nicht der einzige Grund. Denn erst in den vergangenen Monaten hatten sich viele Betriebe von Mitarbeitern trennen müssen infolge der Wirtschaftskrise.

Aufgrund der geringeren Zahl von Arbeitnehmern in den Unternehmen können die Hersteller nun in vielen Bereichen die große Nachfrage kaum oder bereits nicht mehr bewältigen, weshalb sie händeringend nach neuen Mitarbeitern suchen. Betroffen sind vor allem Modekonzerne sowie Unternehmen aus den Bereichen der Spielzeug-Produktion und Hersteller von Unterhaltungselektronik. Problematisch ist die Suche nach neuen Mitarbeitern vor allem aus einem simplen Grund. Rund 20 Millionen Wanderarbeiter waren nach ihrer Entlassung nach der Auftragsflaute im Export nach Hause gereist.

Dementsprechend schwierig ist es, willige Arbeitnehmer zu finden. Betroffen sind nach Aussagen von Analysten vor allem die großen Regionen im Osten und Süden der Volksrepublik, dort nimmt die Produktion für Konsumwaren für ausländische Industrieländer einen großen Teil der Gesamtproduktion ein. Viele Unternehmen versuchen nun mit Sonderleistungen wie freier Unterkunft oder Gratis-Verpflegung neue Arbeitnehmer anzuwerben, um dem Ansturm der Auftraggeber doch noch gerecht werden zu können.




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